...stark für Ausbildung und Beruf

Von der jeweils anderen Kultur lernen

Bürgermeister Michael Keilbach empfing die ungarische Delegation im Mosbacher Rathaus.

Mosbach. Zum Abschluss ihres Aufenthalts hat Bürgermeister Michael Keilbach eine Gruppe aus dem ungarischen Baja im Rathaus empfangen. Die Auszubildenden und Ausbilder aus der Bildungseinrichtung EGYMI besuchten das Berufsbildungswerk (BBW) Mosbach-Heidelberg im Rahmen eines von der EU geförderten Austauschprojekts (Erasmus-Plus), in dessen Verlauf an beiden Bildungseinrichtungen sogenannte Schülergerichte entwickelt werden sollen. Anfang des Jahres war bereits eine BBW-Gruppe nach Baja gefahren.

„Beim jetzigen Gegenbesuch der Ungarn konnten wir intensiv an der Ausgestaltung der Schülergerichte arbeiten“, berichtete BBW-Lehrerin Halina Kammerer, die die Schulpartnerschaft gemeinsam mit anderen BBW-Kollegen betreut. „Dabei können wir viel von der jeweils anderen Kultur lernen.“ Um Ideen für die Ausgestaltung der Schülergerichte zu sammeln, besuchten Deutsche und Ungarn unter anderem das Amtsgericht in Mosbach. Bei Workshops wurde der Ablauf einer Gerichtsverhandlung durchgespielt. Eine Stadtrallye, ein Besuch der BBW-Werkstätten, ein ungarischer Abend und andere Unternehmungen rundeten das Programm ab. „Für unsere Auszubildenden ist die Chance, nach Deutschland zu kommen eine ganz besondere Erfahrung“, sagte Delegationsleiter Istvan Müller.

Bürgermeister Keilbach zeigte den Gästen nach kurzer Begrüßung den Sitzungssaal im historischen Rathaus. „Ich freue mich immer, Gäste aus dem Ausland in Mosbach zu begrüßen“, sagte er und informierte die Gäste in Worten und mit einem Film über Mosbachs Geschichte und Gegenwart. Die Gruppe war nicht wenig überrascht, als unter den Namen der Partnerstädte auch der Name Budapest fiel.

Auf den Besuch in Mosbach wird im Herbst noch eine Visite in Baja folgen. Als Abschluss und Belohnung winkt Ungarn und Deutschen im kommenden Jahr dann noch eine Fahrt in die europäische „Hauptstadt“ Straßburg.

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