...stark für Ausbildung und Beruf

SAP-Teams leisteten ganze Arbeit

Freiwilligenaktion von SAP: Personaler Niclas Hoffmann gab am Berufsbildungswerk Mosbach-Heidelberg Bewerbungstipps für BBW-Auszubildende.
In den Rhein-Neckar-Werkstätten ging es beim Anlegen eines Außenbereiches zur Sache.

Heidelberg. Niclas Hoffmann weiß noch sehr gut, wie man sich als Job-Bewerber fühlt. Vor wenigen Monaten hat er sich erfolgreich bei der SAP AG als Personaler beworben. Bei einer Freiwilligenaktion von SAP kam er nun mit seinen Kolleginnen Susann Schmidt und Gabriele Klapperer ans Berufsbildungswerk (BBW) Mosbach-Heidelberg, um am Standort in Heidelberg-Rohrbach BBW-Auszubildende für deren Bewerbungen zu trainieren. Und noch an anderer Stelle waren SAP-Freiwillige für die Johannes-Diakonie im Einsatz: An den Rhein-Neckar-Werkstätten, ebenfalls im Stadtteil Rohrbach, legten sie ein neues Außengelände an.

Schon seit einigen Jahren engagieren sich Personaler und Personalerinnen von SAP bei Freiwilligeneinsätzen regelmäßig im BBW, so auch dieses Jahr. Das BBW ist eine Ausbildungsstätte der Johannes-Diakonie für junge Menschen mit besonderem Förderbedarf und bietet Ausbildungsgänge in über 30 Berufen an. Die SAP-Profis gaben 15 BBW-Auszubildenden des letzten Lehrjahres zunächst viele praktische Tipps; am Ende des Tages übten sie mit ihnen Bewerbungsgespräche, bei denen es um erdachte Job-Ausschreibungen ging. Beteiligt waren Auszubildende aus allen Berufssparten, in denen am BBW-Standort Heidelberg ausgebildet wird: Fahrradmontage, Friseurhandwerk, Lagerlogistik und Möbel-Küchen-Umzugsservice.

„Lasst euch nicht nur befragen, sondern bringt auch selbst Fragen mit“, riet Niclas Hoffmann den Auszubildenden seiner Übungsgruppe, bestehend aus angehenden Lagerlogistikern. Für die jungen Erwachsenen fand er schnell die passende Sprache. Hoffmann gab nicht nur Tipps zur schriftlichen Bewerbung, sondern auch zum Auftreten im Gespräch und ließ seine Zuhörer an den Erfahrungen teilhaben, die er selbst als Recruiter gemacht hat. Nervosität sei normal. Und Erfolg im Gespräch hänge nicht von der Qualifikation ab. „Ob Hochschulabsolvent oder Hauptschüler – im Bewerbungsgespräch geht es allen ähnlich.“ Am Ende nahmen nicht nur die BBW-Auszubildenden viel aus dem Training mit, sondern auch der Personaler selbst. „Ich fand es schön, dass ich helfen und den Auszubildenden zeigen konnte, was bei Personalentscheidern in einer Bewerbung vorgeht.“

An anderer Stelle ging es handfest mit Kelle, Spaten und Akkuschrauber zur Sache: Die Rhein-Neckar-Werkstätten hatten zwölf SAP-Mitarbeitende aus Buchhaltung und Wirtschaftsprüfung zu Gast. Für einen Tag arbeiteten diese freiwillig als Landschaftsgärtner. Nach der Begrüßung durch den Werkstatt-Leiter Jan Esterle und die Ehrenamtskoordinatorin der Johannes-Diakonie, Tanja Bauer, legten sie einen Weg und einen Sitzbereich im Hof der Werkstätten an. Außerdem bauten und bepflanzten sie Hochbeete. Von der schlechten Wetterprognose ließen sie sich nicht abschrecken und konnten schließlich als erste die neu erstellte Pausenfläche einweihen. Nach bereits mehreren Einsätzen in der Johannes-Diakonie zeigte sich SAP-Teamkoordinatorin Dr. Sonja Müller auch dieses Mal zufrieden darüber, dass „wir Johannes-Diakonie-Mitarbeitende wie auch Klienten und Klientinnen der Rhein-Neckar-Werkstätten nachhaltig unterstützen und ihnen viel Freude bereiten konnten.“

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