...stark für Ausbildung und Beruf

Gemeinsamer Einsatz für Inklusion und Teilhabe

Kamen im BBW zusammen (v. l.): Dr. Martin Holler (BBW-Leitung), Johannes-Diakonie-Vorstand Jörg Huber, Sozialbürgermeisterin Stefanie Jansen, Vorstandsvorsitzender Martin Adel, BBW-Standortleiterin Christina Anger, Geschäftsbereichsleiterin Waltraud Hartmann-Lingsch.

Heidelberg. Sozialbürgermeisterin Stefanie Jansen hat sich bei einem Treffen im Berufsbildungswerk (BBW) Mosbach-Heidelberg über die Situation der Johannes-Diakonie informiert. Deren Vorstandsvorsitzender Martin Adel begrüßte Jansen am BBW-Standort im Stadtteil Rohrbach-Süd. Mit dabei waren Leitungskräfte aus dem BBW und den nahe gelegenen Rhein-Neckar-Werkstätten; beide Einrichtungen gehören zur Johannes-Diakonie. In einem intensiven Austausch ging es unter anderem um den aktuellen Stand der Inklusion und mit Blick auf das BBW um die Themen Jugendhilfe und Ausbildung von Menschen mit Beeinträchtigung.

Geschäftsbereichsleiterin Waltraud Hartmann-Lingsch informierte über die Rhein-Neckar-Werkstätten für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung, BBW-Leiter Dr. Martin Holler über Projekte und neue Angebote am BBW. Alleine am Standort Heidelberg des BBW werden über 100 junge Menschen mit Förderbedarf vorberuflich gebildet oder absolvieren bereits Ausbildungen in insgesamt sieben Berufen. Sie profitierten von überschaubaren Strukturen am BBW und hätten die Möglichkeiten zu internationalen Begegnungen, wie Holler erklärte. Mit dem Bereich Jugendhilfe und mehr als zehn neuen Ausbildungsberufen habe sich das BBW in den vergangenen Jahren innovationsstark gezeigt und auf neue Anforderungen reagiert.

Beim anschließenden Austausch über die Themen Inklusion und Teilhabe war sich die Runde einig: Weiterhin müssten große Anstrengungen unternommen werden, „um dem Ziel einer inklusiven Gesellschaft näher zu kommen und Vorurteile zu überwinden“, wie Jansen betonte. Sie wolle sich nicht zuletzt für die Belange von jungen Menschen mit Behinderung auf dem Weg in den Beruf einsetzen und zum Beispiel Praktikumsplätze vermitteln. Auch der Aufbau von gemeindenahen Wohnangeboten durch die Johannes-Diakonie war Thema des Austauschs.

Jansen zeigte sich beeindruckt von den vielen Angeboten, die in gut zehn Jahren am BBW-Standort in Rohrbach-Süd entstanden sind. Zum weiteren Engagement der Johannes-Diakonie am Standort Heidelberg möchten deren Vorstand und die Sozialbürgermeisterin in regelmäßigem Kontakt bleiben.

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