...stark für Ausbildung und Beruf

Chöre sangen für neuen Boulder-Raum

Mosbach. Vom kämpferischen „Eye of the Tiger" bis zum hymnischen „The Show must go on" – die Sängerinnen und Sänger der „Harmonixen" und „Troubadix" boten den Besuchern in der Johanneskirche eine moderne, schwungvolle und abwechslungsreiche Chormusik-Mischung. Mal Frauen und Männer getrennt, mal vereint wurde dem Publikum des Benefizkonzerts eine bunte Mischung an Interpretationen zeitgenössischer Musikstücke geboten. Und das kam an.

Die Johannes-Diakonie hatte zu diesem Konzert geladen, um die Einrichtung eines Boulder-Raumes im Berufsbildungswerk (BBW) Mosbach-Heidelberg zu unterstützen. Das neue Angebot zur Förderung von Kindern und Jugendlichen soll BBW-Jugendlichen ebenso zur Verfügung stehen wie Kindern und Jugendlichen in der Diakonie-Klinik und der Rehaklinik Mosbach, erläuterte Vorstand Jörg Huber bei seiner Begrüßung. Er freute sich, eine gut gefüllte Kirche zu sehen, „trotz der desolaten Verkehrssituation", wie er mit Blick auf die Teilsperrung der B 27 auf Höhe des Standortgeländes sagte.

Was „Bouldern" ist, erklärten Martin Sprung von der Rehaklinik und Felix Hannich von der Sonderberufsschule am BBW. Bouldern sei eine Sportart, bei der man in Absprunghöhe klettert. Sie fördere die Fein- und Grobmotorik, Kraft, Ausdauer sowie Reaktion und Belastbarkeit. Bouldern stärke außerdem Selbstvertrauen und Teamgeist. Der neue Boulder-Raum ergänze damit die Förder- und Therapieangebote der Kliniken und des BBW optimal.

Optimal unter Beweis stellten die beiden Chöre ihre Vielseitigkeit. Unter der Leitung von Stefan Golea und am Klavier begleitet von Karolin Schork brillierten beide Chöre gemeinsam beispielsweise bei „Rock me Amadeus" von Falco, die Harmonixen waren unter anderem bei „Ich bin ich" von Rosenstolz ebenso in ihrem Element wie Troubadix bei dem Toten-Hosen-Song „Altes Fieber". Stark und ein besonderer Clou waren die Solisten des Auguste-Pattberg-Gymnasiums. Svenja Krebs, Ann-Christin Boll, Michael Schander und Sujan Michnaj vertraten den BBW-Bildungspartner würdig und stimmgewaltig und ließen die krankheitsbedingte Abwesenheit des Großen Chores fast vergessen.

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