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In Heidelberg fest verwurzelt   

Vertreter der Stadt informierten sich über aktuelle Projekte   

Heidelberg. In diesen Tagen starten am Berufsbildungswerk (BBW) Mosbach-Heidelberg viele junge Menschen in die Ausbildung. Für Bürgermeister Wolfgang Erichson und die stellvertretende Leiterin des Amtes für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, Gertrud Brich, war der Ausbildungsstart eine gute Gelegenheit, um sich über die Aktivitäten des BBW am Standort Heidelberg zu informieren. Seit Aufnahme des Ausbildungsbetriebes 2011 haben sich dort die Teilnehmerzahlen vervielfacht. Derzeit werden rund 100 Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderem Förderbedarf ausgebildet. Zuletzt wurden die Räumlichkeiten im Herbst 2016 deutlich erweitert.

Vertreter der Stadt Heidelberg informieren sich

Bürgermeister Wolfgang Erichson(3. v. l.) und Gertrud Brich (5. v. l.) besichtigten mit den
Verantwortlichen des Berufsbildungswerks unter anderem den Ausbildungsbereich Fahrradmontage.

BBW-Mitarbeiter rund um BBW-Leiter Manfred Weiser und Standortleiterin Christina Anger tauschten sich mit Erichson und Brich intensiv über die berufliche Förderung von jungen Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf aus. Bei einem gemeinsamen Rundgang stand zunächst ein Besuch bei den angehenden Friseuren auf dem Programm, hatte doch Frisörmeister Frank Beisel den Besuch vermittelt. Anschließend besichtigten Erichson und Brich unter anderem die Werkstätten der angehenden Fahrradmonteure und Fachpraktiker für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice sowie die Ausbildungsstätte für den Fachbereich Lagerlogistik.

Gesprochen wurde über die verschiedenen Zugangswege zum BBW, das für junge Menschen mit Lern- oder Mehrfachbehinderungen sowie psychischen Beeinträchtigungen individuelle Fördermöglichkeiten bereit hält. Themen waren zudem die Kooperationen des BBW, das zum Beispiel mit der Marie-Marcks- und der Geschwister-Scholl-Schule, mit Unternehmen und städtischen Einrichtungen intensive Kontakte pflegt und somit fest in Heidelberg verwurzelt ist. Auch aktuelle Projekte wie der weitere Ausbau des BBW-Standorts, Auslandsprojekte mit dem Verein „Freunde Südafrikas“ e. V. und einer ungarischen Partnereinrichtung sowie die Zusammenarbeit zwischen BBW und dem Amt für Chancengleichheit standen auf der Agenda. „Ich bin beeindruckt von der Vielfalt, Individualität und Innovationskraft des BBW“, erklärte Bürgermeister Wolfgang Erichson abschließend.

 


Andreas Lang
Pressereferent
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